Verein

„Wir helfen Ihnen mit Rat und Tat!“ Das ist nicht nur ein Motto, sondern gehört zu den täglichen Aufgaben im Arbeitsalltag unserer Einrichtungen. Die richtige Behandlung, Pflege, Betreuung alter und hilfsbedürftiger Menschen – ohne Rücksicht auf deren Herkunft, Geschlecht, Konfession usw. – ist Sinn der Diakoniearbeit. 

Unserem Verein steht ein Vorstand bestehend aus sechs Vorstandsmitgliedern vor.  Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich und trifft sich mit dem Heimleiter und Geschäftsführer 3-4 im Jahr. Zum Vorstand gehören aktuell folgende Personen:

Vorstand

Axel Stahlmann

Vorsitzender

Vorsitzender des Herbergsvereins:
 

Pastor Axel Stahlmann ist bereits seit 2005 Vorsitzender des Herbergsvereins Bergen. 

Rainer Prokop

stv. Vorsitzender

Erhardt Brammer

Kassenwart

Michaela Dey

Schriftführerin

Marianne Kohrs

Beisitzerin

Frank Juchert

Beisitzer

Geschichte

Kurze Geschichte des Herbergsvereins

„Für den Monat Oktober 1913 verzeichnet die Belegungsstatistik 232 Wanderarme, 10 Landarme, 6 Logisleute, 1 Kranker und 100 Selbstzahler.“ [aus der Statistik der Herberge zur Heimat)
Begonnen hat alles im Jahr 1911, als sich unter dem Vorsitz von Pastor Eichler ein Ausschuss bildete, um in Bergen eine Herberge für Wandergesellen und hier beschäftigte Gesellen aufzubauen. Dabei war auch Gemeindevorsteher Hartung. Schon bald konnte das heutige Anwesen in der Bahnhofstr. 44 erworben, durch einen Anbau erweitert und schließlich am 1. Oktober 1913 erstmals bezogen werden. Auch die Obdachlosenunterkunft der Gemeinde wurde hierher verlegt. Im Ersten Weltkrieg war die Herberge Gefangenenlager, später diente das Dachgeschoss bis 1944 als Jugendherberge, die erste Etage auch als Hospiz.
1939 mussten die Herberge zur Heimat und die Wanderarbeitsstätte geschlossen werden, da im Dritten Reich keine Wanderer mehr geduldet wurden. Es wurde beschlossen, das Heim als Altersheim zu führen, wobei auch Angehörige von Soldaten des Truppenübungsplatzes und Urlaubsgäste aufgenommen werden konnten. Mit drei Insassen (so wurden die Bewohner damals genannt, begann das Altenheim. Sie mussten bei der Haus-, Garten und Feldarbeit mithelfen. Es wurden Schweine, Kaninchen und Legehühner gehalten. Für den täglichen Bedarf wurden Gemüse und Kartoffeln angebaut, außerdem Getreide als Viehfutter.
1944 wurde die Jugendherberge aufgegeben. Danach konnte das Altersheim auf 50 Betten erweitert werden. 1957/58 wurde das Haus durch einen Neubau erweitert, 1991/92 entstand der nächste Erweiterungsbau.
2007 wurde die Sozialstation Bergen übernommen. Lange bevor diese gegründet wurde, waren Diakonissen aus dem Henriettenstift als Gemeindeschwestern für die Pflege und Betreuung der alten und kranken Menschen in Bergen und Umgebung zuständig. Gründungsmitglieder der Sozialstation waren 1979 unter anderem die Ev. Kirchengemeinden Bergen und Sülze, die katholische Gemeinde, die Stadt Bergen, der Gemeindefreie Bezirk Lohheide und der Landkreis Celle.
Einige Jahre später ergänzte die Bergener Soziale Dienstleistungs GmbH das Angebot, die unter anderem Haushaltshilfen stellt, dazu kam die Tagesbetreuung. Eine Geschäftsstelle wurde 2012 in der Kärrnerstraße eingerichtet.
Betrachtet man die historischen Anfänge und vergleicht sie mit heute ist der ehrenamtlich geführte Herbergsverein Träger eines modernen sozialen, der Diakonie verpflichteten Dienstleistungsunternehmens geworden. Aus der Herberge zur Heimat entwickelte sich das heutige, nach modernsten Maßstäben geführte Alten- und Pflegeheim Bergen. Auch zukünftig wird sich die ambulante und stationäre Altenpflege allein aufgrund des demographischen Wandels kontinuierlich weiterentwickeln und verändern. Der Herbergsverein Bergen e. V. wird mit den Diakonischen Diensten in Bergen auch in den nächsten Jahren Akzente setzen - zum Wohle der Berger Bürger.

 

Organigramm